Küchentipps


Gekochte Linsen lassen sich gut einfrieren. Ich koche meist etwas größere Portionen und friere sie im Plastikbeutel ein. In manchen Rezepten kommen nur einige Löffel mit Linsen zum Einsatz (z.B. beim Grünen Spargel mit Linsen-Tomaten-Vinaigrette) - dann kann ich mich aus dem Tiefkühlfach bedienen. Die eingefroreren Linsen eignen sich auch gut, wenn mal auf die Schnelle ein Salat gemacht werden muss.


Werden ins Kochwasser Kräuter oder Gewürze gegeben, nehmen die Linsen gut den Geschmack an (besonders gelbe und rote Linsen). So lassen sich z.B. bei rustikalen Salaten ganze, geschälte Knoblauchzehen mitkochen, die hinterher wieder heraus gefischt werden.


Manche Gerichte schmecken besser, wenn sie etwas sämig sind (z.B. Schwäbische Linsen mit Spätzle oder Saure Linsen aus der Slowakei). Statt die Linsen mit einer Mehlschwitze zu binden, kann auch eine rohe Kartoffel hinein gerieben werden. Schmeckt nicht nur besser, sondern erhöht auch die Bioverfügbarkeit des Proteins.